Mo

19

Mär

2012

„WER MIT 20 NICHT LINKS IST, HAT KEIN HERZ, WER MIT 40 IMMER NOCH LINKS IST, HAT KEINEN VERSTAND!"

Am 22. Februar 2012 fand der traditionelle Politische Aschermittwoch der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung (MIT) statt. Zum 18. Treffen versammelten sich Mitglieder, Freunde und Vertreter der MIT unter dem Motto „Alte Feinde - Neue Verbündete“ im Hamburger Ratskeller.

Ehrengast und Hauptredner war Oswald Metzger, stellvertretender Bundesvorsitzender der MIT Deutschland. Metzger war bis 2007 Mitglied bei Bündnis90/Die Grünen. Nach 21 Jahre verlies Metzger die Grünen, weil er die auf dem Nürnberger Bundesparteitag beschlossenen wirtschafts- und sozialpolitischen Vorstellungen nicht länger mittragen wollte. Im Jahr 2008 wird Oswald Metzger Mitglied der CDU. „Ich habe zwar die Partei gewechselt, nicht aber meine Überzeugungen!“ Nach wie vor gilt für Metzger der Grundsatz, dass der Staat nur ausgeben kann, was vorher erwirtschaftet wurde. Er will seine Stimme auch künftig erheben, um ausgeglichene Staatsbudgets zu erreichen und die Sozialsysteme langfristig tragfähig zu finanzieren.

 

Begrüßt wurden Metzger und die anderen Veranstaltungsteilnehmer vom MIT-Landesvorsitzenden Hjalmar Stemmann. In seiner Eröffnungsansprache ging Stemmann insbesondere auf die Staatsschuldenkrise in Europa ein. „Warum braucht Griechenland so viel Geld?“, fragte Stemmann in die Runde. Zu den bisherigen 30 Milliarden Euro kämen weitere 31 Milliarden Euro als Risiko hinzu. Ob dieses Geld tatsächlich sinnvoll eingesetzt werde und Griechenland mit diesen Unsummen gerettet werden könne, bliebe abzuwarten.

 

„Mensch, lebe so, dass die Nachkommen auch noch ein gutes Leben haben können“, lautet Metzgers Leitmotiv und mit diesem Satz verband Stemmann die Forderung nach ausgeglichenen öffentlichen Haushalten.

 

"Auf Oswald Metzger trifft der Spruch zu, wer mit 20 nicht links ist, hat kein Herz, wer mit 40 immer noch links ist, hat keinen Verstand", schrieb Stemmann dem Ehrengast abschließend ins Stammbuch.

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