Hamburg erfolgreich im BMBF-Wettbewerb „Gesundheitsregionen der Zukunft“

Bundesforschungsministerin Dr. Annette Schavan hat heute die Hamburger Initiative „Urbane Gesundheit“ ausgezeichnet.

Unter 86 Bewerbungen im Wettbewerb „Gesundheitsregionen der Zukunft: Fortschritt durch Forschung und Innovation" wurden 20 Finalisten von einer unabhängigen Jury ausgewählt, die in den nächsten neun Monaten eine Unterstützung zur Ausarbeitung eines endgültigen Konzeptes erhalten.

 

Unter dem Titel „Urbane Gesundheit - Erfolgskonzept Gesundheitsmetropole Hamburg“ hat sich die Hamburger Gesundheitswirtschaft unter Federführung der Handelskammer Hamburg als Gesundheitsregion der Zukunft beworben. Die 20 ausgewählten Teilnehmer werden jetzt detaillierte Konzepte erarbeiten. Für diese Phase werden die Finalisten mit jeweils 100.000 Euro vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert. In der zweiten Runde werden dann bis zu fünf Gesundheitsregionen ausgewählt, die über einen Zeitraum von vier Jahren eine Co-Finanzierung von bis zu zehn Millionen Euro erhalten.

 

„Bereits heute arbeiten in Hamburg über 100.000 Erwerbstätige in der Gesundheitswirtschaft. Zahlreiche Innovationen gehen von Hamburg aus, wie einer der drei Spitzenplätze in der Patentstatistik der letzten fünf Jahre für pharmazeutische, biotechnologische und medizintechnische Anmeldung zeigt“, betont Hjalmar Stemmann, CDU-Bürgerschaftsabgeordneter und Fachsprecher der CDU-Fraktion für Gesundheitswirtschaft. „Mit der Erweiterung des Clustermanagements Life Sciences hin zu einer Gesundheitswirtschaftsstrategie trägt der neue Senat in seinem Koalitionsvertrag diesem wichtigen Feld Rechnung. Jetzt gilt es, alle Kräfte zu bündeln, damit Hamburg auch zu den fünf ausgewählten Regionen gehört“, so Stemmann.

 

Die Gesundheitswirtschaft ist die größte Wirtschaftsbranche in Deutschland. Insgesamt arbeiten in ihr mittlerweile rund 4,3 Millionen Menschen. Arbeitsplätze in der Gesundheitswirtschaft stellen im Durchschnitt höhere Qualifikationsanforderungen und tragen insbesondere im Bereich von Forschung und Entwicklung überproportional zur Wertschöpfung bei. Nach Schätzungen des Instituts für Arbeit und Technik in Gelsenkirchen könnten bis zum Jahr 2020 bis zu 800.000 zusätzliche Arbeitsplätze in der Gesundheitswirtschaft entstehen. Die fünf geförderten Regionen werden davon besonders profitieren.

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