MIT Hamburg fordert ausbildungsbegleitende Hilfen sowie Verzicht auf City-Maut und Umweltzone!

MIT Hamburg spricht sich in Debatte über das Hamburger Handwerk für ausbildungsbegleitende Hilfen aus und fordert einen Verzicht auf City-Maut und Umweltzone.

Am heutigen Donnerstag wird in der Hamburgischen Bürgerschaft über die Situation und die Perspektiven des Hamburger Handwerks debattiert. Anlass hierfür ist eine Große Anfrage (Drs. 19/7667) der CDU-Fraktion. Der Landesvorsitzende der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU Hamburg (MIT), Bürgerschaftsabgeordnete und Initiator der Anfrage, Hjalmar Stemmann, erklärt dazu:


„Wir halten es für wichtig, den Betrieben dort Unterstützung anzubieten, wo Auszubildende Schwächen vorweisen, denen nicht allein durch das Unternehmen abgeholfen werden kann. Vorbildlich und sehr erfolgreich ist hier ein Modellprojekt mit dem Hamburger Handwerk zur ausbildungsbegleitenden Hilfe gewesen. Dieses Projekt war überwiegend durch den Europäischen Sozialfond (ESF) gefördert und ist inzwischen ausgelaufen. Wir sollten jetzt über fortführende Maßnahmen nachdenken.“


Abgesehen von geringen Schwankungen ist die Zahl der Ausbildungsverträge sowohl im Hamburger Handwerk als auch auf Bundesebene weitgehend stabil geblieben. Dies geht aus der Antwort des Senats hervor. Per Ende November lag die Zahl der abgeschlossenen Ausbildungsverträge sogar um mehr als 10 % über dem Vorjahr.


Des Weiteren ist Hjalmar Stemmann der Ansicht, dass es völlig falsch sei, eine Umweltzone oder eine Citymaut von oben diktiert einzuführen, wenn sie zu keinen klimapolitischen Verbesserungen führe und für die Unternehmen in unserer Stadt lediglich eine Belastung, vor allem bürokratisch und finanziell, darstelle. „Da gibt es andere Konzepte und viel bessere Wege, bei denen die Unternehmen gern bereit sind, mitzumachen“, so Stemmann.


Der Senat bietet bereits jetzt eine große Zahl an Förderungsprogrammen für den Klimaschutz an, an denen sich die Handwerksbetriebe maßgeblich beteiligen. Hierzu gehören unter anderem die Umweltpartnerschaft sowie der Hamburger Energiepass. Dies macht die Einführung der Citymaut oder einer Umweltzone laut Stemmann zu einer bürokratischen und unnötigen ideologischen Maßnahme.

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