Streichorgie des Senats in der Suchtselbsthilfe: Maximaler Schaden bei minimalem Nutzen - CDU-Abgeordnete setzen sich mit Offenem Brief für die Rücknahme der Kü

Mit einem Offenen Brief an Gesundheitssenatorin Prüfer-Storcks setzen sich der gesundheitspolitische Sprecher der CDU-Bürgerschaftsfraktion, Hjalmar Stemmann, und der familienpolitische Sprecher, Christoph de Vries für die Rücknahme der vom Senat geplanten Kürzungen im Bereich der Suchtselbsthilfe ein. Diese drohen, mit dem neuen Haushalt 2013/2014 zum Jahresbeginn wirksam zu werden.

Dazu Hjalmar Stemmann und Christoph de Vries: "Der Senat richtet mit seinen Kürzungen in der Suchtselbsthilfe einen maximalen Schaden bei minimalem Nutzen an. Das gut funktionierende und kostengünstige System der ehrenamtlichen Suchthilfe, das z.B. in vorbildlicher Weise die ELAS praktiziert, wird ohne Not zerstört.  Gerade dieser Bereich lebt von der Vielfalt der Angebote. Als Partei und Fraktion, die 2006 das wegweisende Leitbild der ,Drogenfreien Kindheit und Jugend´ ins Leben gerufen hat, können wir diesen Akt der Gnadenlosigkeit nicht mittragen."

Der Senat nimmt leichtfertig in Kauf, dass Bürgerschaftliches Engagement in seinem besten Sinne kaputt gemacht wird. Gerade in der ehrenamtlichen Suchtselbsthilfe engagieren sich viele Menschen mit immensem Zeitaufwand und das auch noch unentgeltlich. Wichtige Aus- und Fortbildungen werden sogar anteilig aus eigener Tasche gezahlt. Leidtragende dieser schädlichen Politik sind die suchtkranken Menschen in unserer Stadt und deren Angehörige. Senatorin Prüfer-Storcks muss hier dringend einschreiten."

Den Offenen Brief an die Gesundheitssenatorin finden Sie hier: Klick

 Hintergrund:

Mit Entwurf des Haushaltsplans für die Jahre 2013/2014 hat der Senat die Zuschüsse für bestimmte Träger von Angeboten der Suchtselbsthilfe um insgesamt rd. 240.000 Euro gekürzt. Im Einzelnen betroffen sind:

 

- die ELAS Suchtselbsthilfe (- 48.500 Euro)

- der Deutsche Guttempler Orden (- 18.000 Euro)
- der Kreuzbund Diözesenverband Hamburg e.V. (- 7.800 Euro)
- Jugend hilft Jugend e.V. (- 118.000 Euro)
- Therapiehilfe e.V. (- 46.100 Euro)

 

 

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