Mittelstandsvereinigung lehnt Investitions- und Förderbank ab

Landesvorsitzender Hjalmar Stemmann übt Kritik am Senatskonzept.
 Die Hamburger Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU (MIT) lehnt die heute vorgestellt Errichtung einer Hamburgischen Investitions- und Förderbank (IFB) ab. Diese soll nach Senatsvorstellungen aus der bisherigen Wohnungsbau- kreditanstalt (WK) hervorgehen.

Der Landesvorsitzende und Bürgerschaftsabgeordnete Hjalmar Stemmann, Fachsprecher für Handwerk und Mittelstand der CDU-Fraktion, nimmt dazu kritisch Stellung:

„Die IFB soll Probleme lösen, die wir in Hamburg gar nicht haben. Dafür werden bewährte Strukturen zerstört. Insbesondere die faktische Auflösung der Innovationsstiftung durch die Überführung in eine unselbständige Abteilung der IFB fügt dem Forschungs- und Entwicklungsstandort Hamburg schweren Schaden zu. Und der teilweise Aufbrauch des Stiftungsvermögens spült nur kurzfristig Geld in die Taschen, langfristig versiegt diese Quelle.“ Konkret wird Hjalmar Stemmann am Beispiel des neuen Gründungsprogramms für Meisterinnen und Meister: „Mit viel Vorschusslorbeeren versehen, hat es bis jetzt noch keine Bewilligung beim Meistergründungs- darlehen der WK gegeben. Ich befürchte, dass die Wirtschaftsförderung unter dem neuen Etikett IFB zukünftig auch nicht besser läuft.“ Abschließend stellt Stemmann fest: „Wir brauchen eine vernünftige Wirtschaftsförderung aus einer Hand, keine neue Staatsbank. Der SPD-Senat hat eine falsche Entscheidung getroffen.“

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