Zur Verbesserung der Krebsforschung das neue Krebsfrüherkennungsgesetz schnell in Hamburg umsetzen

In Deutschland erkranken pro Jahr durchschnittlich 470.000 Menschen an Krebs. Mehr als 218.000 Menschen sterben jedes Jahr an den Folgen. Um die Krebsforschung zu verbessern hat die schwarz-gelbe Bundesregierung das Krebsfrüherkennungs- und -registergesetz beschlossen, das am 1. März 2013 den Bundesrat passiert hat. Nun liegt die konkrete Umsetzung durch ein Landesgesetz in der Hand des Hamburger Senats.

Dazu erklärt Hjalmar Stemmann, gesundheitspolitischer Sprecher der CDU-Bürgerschaftsfraktion: „Seit zwei Jahren diskutieren wir in Hamburg die Einführung eines klinischen Krebsregisters. Leider ist es bisher bei der bloßen Ankündigung von Gesundheitssenatorin Prüfer-Storcks geblieben. Mit dem heute in die Bürgerschaft eingebrachten CDU-Antrag fordern wir den Senat auf, endlich konkret zu handeln. Den Worten müssen Taten folgen. Die Krebsforschung und die Krebsbekämpfung haben keinesfalls an Aktualität oder gar Dinglichkeit verloren. Wir fordern daher zur Umsetzung des bundesweiten Rahmengesetzes einen konkreten Gesetzentwurf, der mit der verpflichtenden Teilnahme an diesem Krebsregister, der Wahrung des Datenschutzes, einer langfristigen Finanzierungsperspektive sowie der Herstellung der Anschlussfähigkeit an andere Krebsregister wichtige Eckpunkte berücksichtigt.”

 

Hintergrund:
Klinische Krebsregister zielen darauf, die Behandlung von Tumorerkrankungen zu verbessern. Dazu müssen zunächst relativ detailliert Daten zur Erkrankung und zur Therapie gesammelt werden.

 

Themenseite zur Debatte in der Bürgerschaft vom 27. März 2013

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