Gesundheitsversorgung für die Bergedorfer sicherstellen

Der Zulassungsausschuss der Kassenärztlichen Vereinigung Hamburg (KVH) hat in dieser Woche der insolventen Hanserad-Radiologie die Zulassung für zwei Medizinische Versorgungszentren entzogen. Jetzt steht die Versorgungsleistung im Bereich Radiologie im Bezirk Bergedorf und die Notfallversorgung im Bethesda Krankenhaus Bergedorf vor einem Problem, da mit dem Entzug der Zulassung ein Abrechnungsverbot einher geht. Die CDU setzt sich dafür ein, dass die radiologische Versorgung in Bergedorf weiterhin sichergestellt wird.

Dazu erklärt Hjalmar Stemmenn, gesundheitspolitischer Sprecher der CDU-Bürgerschaftsfraktion: „Auch wenn der Entzug der Krankenkassenzulassung die Folge des vorgeworfenen Abrechnungsbetrugs ist, muss die Versorgung mit radiologischen Dienstleistungen in Bergedorf weiterhin sichergestellt werden. Eine etwas längere Übergangsfrist könnte hier allen Beteiligten Luft für eine zukunftsfähige Lösung schaffen.“

Dazu ergänzt Dennis Gladiator, CDU-Wahlkreisabgeordneter aus Bergedorf: „Die Radiologie am Bethesda-Krankenhaus und in der Praxisklinik Bergedorf ist für die Einwohnerinnen und Einwohner Bergedorfs unabdingbar und muss sichergestellt werden. Das Verlegen der Patienten in andere Krankenhäuser oder Standorte für radiologische Untersuchungen ist keine Alternative. Es muss nun eine gute Lösung im Sinne der Mitarbeiter, der Patienten sowie des Standortes Bergedorf gefunden werden.“

 

 

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