Mittelstand begrüßt Revitalisierung des CCH, fordert jedoch Vorlage einer Messestrategie

 

Die Hamburger Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU (MIT) begrüßt die heute vorgestellte Entscheidung zur Revitalisierung des CCH und die erstmalige Anwendung der Drucksache zum kostenstabilen Bauen. Zugleich mahnt die MIT die zugesagte Vorlage einer Messestrategie an.

„Der Senat will Planungsmittel in Höhe von 13,5 Mio. € freigeben, ohne genau zu wissen, wie das CCH zukünftig im nationalen und internationalen Messegeschäft platziert werden soll. Die Revitalisierung muss vom Kongressgeschäft zum Bauvorhaben geplant werden und nicht umgekehrt“, ist sich der Landesvorsitzende der Hamburger MIT und Wirtschaftspolitischer Sprecher der CDU-Bürgerschaftsfraktion Hjalmar Stemmann sicher. Damit erinnert er an einen aktuellen Beschluss der Bürgerschaft (Drs. 20/6894), den der Senat noch nicht umgesetzt hat. „Wer in 17 Jahren 330.000 Besucher einplant (derzeit unter 200.000 Besuchern in 2012), muss auch sagen, wo die herkommen sollen“, so Stemmann.
 
Für die Planungsphase soll eine Objektgesellschaft unter Führung der ReGE Hamburg gegründet werden. Die CDU mahnt an, dass hier auch Fachleute mit Sachverstand eingesetzt werden. „Wir begrüßen, dass überwiegend Fachplaner beauftragt werden sollen. Die Ergebnisse müssen dann aber auch seitens der Stadt von Fachplanern ausgewertet werden - die fehlen bisher“, so Stemmann weiter. Ergänzend fordert die MIT, dass die Planungen nicht auf dem Vorplatz des Dammtorbahnhofs aufhören. „Auch die fußläufige Erreichbarkeit von den Hotels an der Moorweide und der Alster sowie der Universität Hamburg muss sichergestellt werden. Der Senat muss in Verhandlungen mit der Deutschen Bahn eintreten, um den Fußgängertunnel unter den Bahngleisen größer und attraktiver zu gestalten“, schließt Stemmann seine Stellungnahme ab.

 

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