Bürgerzwangsversicherung – Noch mehr rot-grüne Bevormundung

Neben Vermögensabgabe, Veggie-Day und anderen linken Ideen wollen SPD, GRÜNE und LINKE nach einem Wahlsieg auch die Krankenversicherung auf den Kopf stellen. Das gesundheitspolitische Konzept aller drei linken Parteien sieht ein Einheitssystem mittels einer Bürgerzwangsversicherung vor.

Die SPD selbst geht von Zusatzkosten von 5 Mrd. € aus, realistisch sind sogar 8 Mrd. €, zu tragen von den Arbeitgebern. Durch eine Abschaffung der Beitragsbemessungsgrenze (SPD) bzw. deren Anhebung auf 69.600 € (GRÜNE) kämen massive Kosten auf die Betriebe zu. Lediglich untere Einkommensgruppen würden entlastet. Bei einem Jahreseinkommen von 25.000 € wäre die Arbeitgeberbelastung um 50 € (SPD) bzw. 38 € (GRÜNE) niedriger. Für gut verdienende Facharbeiter mit Einkommen von rund 50.000 € lägen die Beiträge bereits mehr als  350 € (SPD) bzw. 500 € (GRÜNE) höher. Zusatzbelastungen von über 1.500 € ergeben sich bei Einkommen von rund 70.000 €. Da die SPD keine Deckelung vorsieht, ist die Spirale nach oben offen.

 

Neben den zusätzlichen Belastungen für die Arbeitgeber treten die Verwerfungen bei den ärztlichen Honoraren. Ein Ausgleich zwischen Kassen- und Privatpatienten ist im Einheitssystem der linken Ideologen nicht mehr vorgesehen. Da ein Honoraranstieg aber unwahrscheinlich ist, führt dieses direkt zu Einkommenseinbußen auf Seiten der Leistungserbringer; Horrorvorstellung für alle Freiberufler und Ende vieler Praxen. Wer eine vernünftige Weiterentwicklung unseres bewährten dualen Systems in der Krankenversicherung wünscht, muss am 22. September 2013 beide Stimmen der CDU geben.

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