„Die Ausgabenwünsche müssen den sprudelnden Einnahmen entsprechen!“

V.l.n.r.: Dr. Philipp Steinwärder, Uli Wachholtz, Hjalmar Stemmann MdHB, Jofes Katzer, Gunnar Uldall
V.l.n.r.: Dr. Philipp Steinwärder, Uli Wachholtz, Hjalmar Stemmann MdHB, Jofes Katzer, Gunnar Uldall

Anlässlich des 50. Geburtstags des Landesvorsitzenden der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU Hamburg, Hjalmar Stemmann MdHB, versammelten sich am Sonnabend, 26. Oktober 2013, über 100 Gäste im Restaurant „Schönes Leben“ in der Speicherstadt. Vor diesem feierlichen Hintergrund formulierten die Vertreter des Hamburger Mittelstandes ihre Forderungen an die künftige Bundesregierung.

 

„Die Ausgabenwünsche müssen den sprudelnden Einnahmen entsprechen. Die Koalitionsverhandlungen dürfen nicht zum ‚Wünsch-Dir-was‘ mit neuen Schulden verkommen“, stellte Hjalmar Stemmann MdHB fest. Weiter führte er aus:„Der Mittelstand muss von den Belastungen der Vorfälligkeit der Sozialversicherungsbeiträge befreit werden. Das kann kostenneutral umgesetzt werden, denn die gesetzlichen Krankenversicherungen haben ein dickes Polster. Die Rücknahme gibt dem Mittelstand ein Liquiditätsschub und entlastet von Bürokratie.“

Handwerkskammer-Präsident Katzer forderte, den Fachkräftemangel in den Fokus künftiger Regierungsarbeit zu rücken: „Dem Handwerk fehlen Fachkräfte. Die neue Bundesregierung muss eine bundesweite Strategie gegen den Fachkräftemangel entwickeln und in Europa stärker für die duale Ausbildung werben. Wir müssen raus aus unserer Verteidigungshaltung!“

 

Der UVNord-Präsident Uli Wachholtz stellte die Haushaltspolitik in den Vordergrund: „Trotz einer Abgabenquote von 51,6 Prozent und Rekordsteuereinnahmen haben wir immer noch ein Haushaltsdefizit. Das darf nicht sein! Die kalte Progression und die enorm gestiegenen Lebenshaltungskosten sind gerade für den Mittelstand und die unteren Einkommensempfänger eine Belastung. Da müssen wir ran.

 

Der ehemalige Hamburger Wirtschaftssenator Gunnar Uldall ergänzte: „Es wird mal wieder Zeit, dass im Bund ein Vertreter der CDU, der Partei Ludwig Erhards, das Wirtschaftsressort übernimmt.“

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