Flächenausgleich nicht auf Kosten der Landwirtschaft

Heute stellte der Senat sein Agrarpolitisches Konzept 2020 vor. Rund 685 landwirtschaftliche und gartenbauliche Betriebe produzieren demnach in Hamburg.

 

Dazu erklärt Hjalmar Stemmann wirtschaftspolitischer und agrarpolitischer Sprecher der CDU-Bürgerschaftsfraktion: "Das Agrarkonzept des Senats mit seinem Festhalten an überholten Flächenausgleichsregelungen ist eine Gefahr für die Landwirtschaft in Hamburg.

 

Durch die in Hamburg nur begrenzt verfügbaren Flächen steigt die Konkurrenzsituation zwischen der landwirtschaftlichen Nutzung auf der einen und der Umsetzung von Ausgleichsflächen auf der anderen Seite.

 

Die erhöhte Schaffung von Naturschutzausgleichsflächen bedroht dadurch die wirtschaftliche Existenz der landwirtschaftlichen Betriebe in Hamburg. Damit wird es in weiten Teilen Hamburgs bald keine Landwirtschaft mehr geben. Hamburg kann sich einen so weitgehenden Eingriff in die Flächenverteilung nicht mehr leisten. Wir müssen gerade mit den hoch produktiven Agrarflächen vorsichtig umgehen wenn wir verhindern wollen, dass Hamburg in 20 Jahren eine agrar-freie Zone wird. Durch den Flächenverbrauch dürfen der Nahrungsmittelproduktion in Hamburg nicht die Grundlagen entzogen werden.

 

Wir sprechen uns daher für pragmatische Lösungen mit den Landwirten aus und werden unsere Vorstellungen in die parlamentarische Beratung des agrarpolitischen Konzepts einbringen."

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