Mehr Arbeitsplätze. Geht.

Hamburgs attraktivste Quartiere weisen eine lebendige Mischung aus Wohnen und Arbeiten verbunden mit einem hohen Freizeitwert aus. Die in der Vergangenheit favorisierte strikte Trennung von Wohnen und Arbeiten hat Ende der 1960er und in den 1970er Jahren einerseits zu Großwohnsiedlungen geführt (z.B. Steils­hoop, Kirchdorf Süd u.a.), andererseits zu reinen Bürostadtteilen (z.B. City Nord). Seit vielen Jahren stehen diese Monoquartiere in der Kritik und müssen durch erhebliche Investitionen sozial und städtebaulich stabilisiert werden. Dagegen erfreuen sich die gewachsenen Stadtteile mit einer guten Mischung aus Wohn- und Gewerberaum einer hohen Nachfrage sowohl auf Seiten von Bewohnern als auch von Gewerbetreibenden.

Die einseitige Ausrichtung des Hamburger SPD-Senats auf den Wohnungsbau sowie die parallel laufende Entmachtung der Bezirke, auch in Fragen der lokalen Wirtschaftspolitik, führt zu einer Verdrängung von kleinem Gewerbe und zur schleichenden Zerstörung gewachsener Strukturen. Einher geht damit der Abbau wohnortnaher Arbeitsplätze, die an den Rand der Stadt oder aus ihr heraus gedrängt werden. Neben vielen kleinen Handwerksbetrieben und Gewerbetreibenden trifft es selbst große Unternehmen wie Beiersdorf, die 2015 die Firmenzentrale sowie das Forschungsund Entwicklungszentrum ihre Tochterfirma Tesa nach Norderstedt verlagern. Allein damit gehen im Bezirk Eimsbüttel 800 Arbeitsplätze verloren. Entsprechende Umsiedlungen ziehen anschließend wieder zusätzliche Verkehrströme nach sich. Denn z. B. auch Handwerksbetriebe, die vorher in der Nachbarschaft ansässig waren, müssen dann auf dem Weg zum Kunden längere Strecken zurücklegen.

 

In den Zeiten der CDU-geführten Senate wurde die Wirtschaftsförderung in den Bezirke gestärkt. Vor Ort ist am besten bekannt, welche Bedürfnisse und Ansprüche von Wohnen und Gewerbe opti­mal kombiniert werden können. Das führt zu einem Erhalt lebendiger Strukturen in den Quartieren.  Die CDU setzt sich dafür ein, die von der SPD veranlassten Kürzungen der bezirklichen Wirtschaftsförderung zurück zu nehmen und in jedem Bezirk wieder mindestens eine Vollzeitstelle für Wirtschaftsförderung einzurichten. Damit können nicht nur wohnortnahe Arbeitsplätze in Hamburg gehalten, sondern auch vermehrt werden.

 

15.04.2014,

 

Hjalmar Stemmann MdHB, Landesvorsitzender MIT Hamburg
Karin Prien MdHB, Kreisvorsitzende MIT Altona
Brian Schlede, Kreisvorsitzender MIT Eimsbüttel
Harald Krüger, Kreisvorsitzender MIT Harburg
Roger Zörb, Kreisvorsitzender MIT Mitte
Sven C. Bergmann, Kreisvorsitzender MIT Nord
Dittmar Lemke, Kreisvorsitzender MIT Wandsbek

Kommentar schreiben

Kommentare: 1
  • #1

    Darla Lones (Sonntag, 05 Februar 2017 12:51)


    If you are going for finest contents like myself, just pay a quick visit this web page every day because it gives quality contents, thanks

Neues vom Siemersplatz

Meinem Newsletter hier lesen und abonnieren.
Meinem Newsletter hier lesen und abonnieren.