Freie Berufe stärken und Existenzgründungen erleichtern

 

Freiberuflich tätige Menschen, Selbstständige und Existenzgründer tragen erheblich zum Wachstum und zur Wettbewerbsfähigkeit der Hamburger Wirtschaft bei. Sie erzielen einen Jahresumsatz von rund 370 Milliarden Euro und steuern 10,1 Prozent zum Bruttoinlandsprodukt bei. Bis vor wenigen Jahren war Hamburg noch Vorreiter bei den Gründungen von Unternehmen, jetzt erleben wir einen Rückgang von 12 Prozent alleine in diesem Jahr. Während sich die Bundesregierung für die Menschen in freiberuflichen Tätigkeiten einsetzt, vernachlässigt der SPD-Senat in Hamburg das Thema völlig.

 

Die CDU fordert deshalb mit einem Antrag, der heute in der Bürgerschaft debattiert wird, unter anderem den Abbau von Bürokratie, steuerliche Erleichterungen für Existenzgründer und vor allem eine bessere Anerkennung Freier Berufe, Selbstständiger und Existenzgründer.

Dazu erklärt Hjalmar Stemman MdHBwirtschaftspolitischer Sprecher der CDU-Bürgerschaftsfraktion und MIT-Landesvorsitzender:

 

"Wir wollen Existenzgründer und Menschen, die in Freien Berufen arbeiten, stärken und bessere Rahmenbedingungen schaffen. In der Aus- und Weiterbildung muss das Unternehmertum stärker in den Fokus gerückt werden. Es ist wichtig, jungen Menschen schon früh im Bildungsprozess das Unternehmertum näher zu bringen, Chancen und Risiken sowie Leistung und Verantwortung von Unternehmern positiv zu würdigen. Dem SPD-Senat fehlen Ideen und neue Impulse für die langfristige Unterstützung unternehmerischer Berufe. Das führt leider dazu, dass zu wenig Menschen derzeit in der Gründung einer selbständigen Existenz eine Chance für ihre berufliche und wirtschaftliche Zukunft sehen. Der Rückgang bei Existenzgründungen muss gestoppt werden."

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